Gut zu wissen

Gut zu wissen
Positive vs. Negative Effekte von Koffein – beide Seiten sollten einem bewusst sein

Halt! Ein paar Dinge, bevor du dich in den Koffeinkonsum stürzt

Klar, wir schreiben hier von Koffein, als sei es das Beste auf Erden. Ein Segen für uns Studenten. Und das kann es auch sein. Für einen kurzen Moment zumindest. Denn nichts hält ewig, wie wir wissen. Und zu viel ist auch nie gut, egal, von was zu viel. Das haben wir schon früh von Mama gelernt. Nicht? Dann lernst du es nun von uns. Koffein hat leider nicht nur die tolle, aufputschende Wirkung.
Um von den ganzen Heiligsprechungen auf den anderen Seiten etwas Abstand zu nehmen, haben wir dir deshalb hier die wichtigsten Infos zu dem Wirkstoff Koffein zusammengestellt.

Was ist Koffein überhaupt?

Koffein. Dieses Wort hören wir fast jeden Tag. Wissen wir auch genau, um was es sich dabei handelt? Es wirkt aufputschend, macht wach. Ja, das weiß jeder.
Koffein gehört zu psychoaktiven Substanzen mit stimulierender Wirkung und stammt aus der Stoffgruppe der Xanthine. Es kommt in vielen Getränken vor. Einige davon haben wir dir auf unserer Website vorgestellt. Koffein ist eigentlich ein ganz unscheinbarer Stoff, mit jedoch großer Wirkung: Man kann das weiße, kristalline Pulver nicht riechen, vernimmt aber einen leicht bitteren Geschmack, wenn man es pur zu sich nehmen würde.
Erstmals entdeckt wurde der Stoff im Jahre 1919, als man versuchte, die leistungssteigernde Substanz in Kaffee zu finden und schließlich auf das Koffein stoß.
Koffein ist nicht gleich Koffein. Er kann sich auch in Form von Thein in schwarzem oder grünen Tee zeigen. Es handelt sich dabei eigentlich um dasselbe. Der einzige Unterschied ist nur, dass das Alkaloid im menschlichen Organismus in jeweils anderer Form freigesetzt wird. Und das hängt dann auch mit der Wirkung zusammen. Koffein wirkt schnell, wohingegen sich Thein eher langsam anschleicht.

Wie wirkt Koffein und was ist noch gesund?

Das Koffein findet nach seinem Konsum durch etwa einen schönen heißen Kaffee seinen Weg in deinen Blutkreislauf. Das dauert etwa 30 bis 45 Minuten. So kann es sich gemächlich in deinem ganzen Körper verteilen.
Je nach Dosis wirkt der Stoff verschieden. Kleinere Mengen haben häufig eine leicht stimulierende Wirkung auf die Psyche, man fühlt sich weniger müde und kann sich demnach auch besser konzentrieren. Wenn du die Dosis allerdings zu hoch ansetzt, kann sich das auf dein Herz-Kreislauf-System auswirken. Dein Puls steigt, der Blutdruck erhöht sich. Wenn auch meist nur minimal. Wenn du aber merkst, dass das eintritt, hast du deine ganz persönliche Grenze aber wohl überschritten und solltest etwas zurückschrauben.
Ganz klar ist, dass sich dein Körper bei zunehmendem Konsum an die Substanz gewöhnt und deine Toleranz steigt. Bei übermäßiger Einnahme kommt es häufig zu Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Nervosität oder Kopfschmerzen führen.
Was ist denn nun also zu viel? Das kommt ganz auf den Menschen an, Schwangere zum Beispiel vertragen weniger Koffein, als andere. Generell sagt man aber, dass eine Menge von einem Gramm einer Überdosis entspricht. Mit einer Club Mate bist du also noch ganz gut dabei, sie hat einen Anteil von 25 mg. Viel mehr solltest du davon dann jedoch – zumindest am Tag – nicht mehr trinken.

Alle Fragen beantwortet?

Hoffentlich gehst du nun etwas bewusster mit Kaffee oder Energy Drinks um, weißt wie viel du in der Uni davon trinken kannst und was schon zu viel ist.
Drauf verzichten wollen wir auf keinen Fall. Zumindest nicht, solange wir unseren Bachelor oder Master in der Tasche haben. Und das geht es ja eigentlich auch erst richtig los. Aber solange wir unsere Grenzen kennen und einfach mal einen kleinen Aufputscher zwischendurch benötigen, sollte alles im grünen Bereich sein.

Du möchtest nun aber doch noch etwas loswerden? Dann schreibe uns gerne oder gib hier unten einen Kommentar ab. Wir kümmern uns darum.